In KI-Antworten vorkommen, nicht nur in Google
Immer mehr Menschen stellen ihre Frage nicht mehr bei Google, sondern bei ChatGPT, Perplexity oder Copilot — und bekommen eine Antwort statt einer Trefferliste. Wer dort vorkommen will, braucht keine anderen Ziele als bei SEO, aber eine andere Textform. Wir zeigen Ihnen, woran das hängt, wie wir dabei vorgehen und was in diesem noch jungen Feld niemand zusagen kann.
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Assistenten zitieren Passagen, keine Seiten
Eine Suchmaschine stellt zehn Ergebnisse nebeneinander und überlässt die Auswahl dem Menschen. Ein Assistent tut das nicht. Er formuliert eine Antwort und stützt einzelne Aussagen darin auf Textstellen, die er zuvor gelesen hat. Was am Ende in die Antwort geht, ist so gut wie nie die Seite als Ganzes, sondern eine Stelle daraus — soweit sich das von außen beobachten lässt: manchmal drei Sätze, manchmal eine Tabellenzeile.
Das verschiebt den Maßstab für guten Text. Eine Seite kann in der Trefferliste gut stehen und trotzdem nie zitiert werden, weil sie ihre Aussagen über mehrere Bildschirmseiten verteilt und nie an einer Stelle ausspricht. Umgekehrt kann ein kurzer, klar formulierter Abschnitt aus einer unscheinbaren Unterseite in einer Antwort landen. Gesucht wird die Stelle, die eine Antwort trägt, nicht die Seite mit der besten Gesamtnote.
Für diese Arbeit hat sich der Begriff Generative Engine Optimization eingebürgert. Er bezeichnet nichts anderes als das: eine Seite so zu schreiben, dass einzelne Passagen für sich allein verständlich, belegt und übernehmbar sind. Getrennt von SEO benannt wird er, weil die technische Grundlage dieselbe bleibt und sich nur der Maßstab für den Text ändert.
Für einen Handwerksbetrieb bedeutet das etwas sehr Praktisches. Die Frage lautet nicht mehr, ob Ihre Leistungsseite zum Thema passt, sondern ob irgendwo auf ihr ein Absatz steht, den man wörtlich in eine Antwort übernehmen könnte, ohne dass er falsch oder werblich klingt.
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Woran eine Passage zitierfähig wird
Zitierfähig ist ein Text, der eine Behauptung aufstellt und sie im selben Atemzug belegt. Das ist ungewohnt, weil viele Websites das Gegenteil tun: Sie umkreisen ein Thema, ohne je etwas Nachprüfbares zu sagen. Solche Passagen fügen einer Antwort nichts hinzu. Vier Eigenschaften machen den Unterschied.
Diese vier Punkte lassen sich an bestehenden Seiten nachrüsten, ohne alles neu zu schreiben. Meist sind die nötigen Angaben im Betrieb längst vorhanden — sie stehen nur in einem Angebot, einer E-Mail oder im Kopf des Inhabers statt auf der Website.
- Eine klare BehauptungEin Satz, der etwas aussagt und dem man widersprechen könnte. Nicht „wir arbeiten zuverlässig“, sondern „ein Wasserschaden wird bei uns innerhalb von zwei Stunden begutachtet“.
- Eine nachprüfbare ZahlEine Angabe aus Ihrem Betrieb: Bearbeitungszeiten, Preisspannen, Materialstärken, Garantiefristen. Sie muss stimmen und sie muss überprüfbar sein — eine Zahl, die einer Nachfrage nicht standhält, kostet mehr, als sie einbringt.
- Eine benannte QuelleWo eine Aussage aus einer Norm, einer Herstellerangabe oder einer Verordnung stammt, gehört diese Herkunft in den Satz — dann steht die Grundlage im Text selbst und muss nicht anderswo gesucht werden.
- Struktur ohne FüllmaterialÜberschriften, die den Inhalt benennen, kurze Absätze, saubere Listen und Tabellen. Einleitungssätze, die nur zum nächsten Absatz überleiten, tragen keine Aussage und lassen sich streichen.
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Dieselbe technische Grundlage, eigene Zugänge
Assistenten lesen dieselbe Art von Seiten wie eine Suchmaschine, mit eigenen Crawlern und in eigener Abdeckung. Wer für Suchmaschinen nicht erreichbar ist, ist es meist auch für Assistenten nicht — die Zugänge sind aber getrennt: OpenAI, Perplexity und Microsoft schicken jeweils eigene Crawler, die man in der robots.txt gesondert erlauben oder ausschließen kann. Es kommt vor, dass eine Seite für Google offen ist und für einen Assistenten gesperrt, ohne dass es jemand bemerkt hat.
Deshalb ist die Arbeit an Ladezeit, Struktur, internen Verweisen und strukturierten Daten keine getrennte Baustelle, sondern die Voraussetzung für beides. Von außen erkennt man eine wacklige Grundlage an wenigen Anzeichen: Unterseiten, die über keinen Verweis erreichbar sind, Inhalte, die erst nach dem Laden per Skript erscheinen, eine robots.txt, die pauschal alles außer Googlebot aussperrt, und Seiten, die auf dem Mobiltelefon spürbar lange brauchen.
Unterschiedlich ist nur, was auf dieser Grundlage steht. Klassische SEO schreibt für einen Menschen, der eine Liste überfliegt und sich für einen Treffer entscheidet — dort funktionieren auch anschauliche, längere Texte. Ein Assistent schneidet aus demselben Text die tragfähige Stelle heraus oder findet keine. Wir behandeln beides deshalb nicht als zwei Aufträge, sondern als eine Seite, die zwei Leser bedienen muss. Was die technische Arbeit umfasst, steht auf der Seite zur SEO-Arbeit.
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Wie die Zusammenarbeit abläuft
Am Anfang steht eine Durchsicht Ihrer bestehenden Seiten. Wir nehmen uns zuerst die Seiten vor, über die heute Anfragen hereinkommen, und die Leistungsseiten zu Ihren wichtigsten Themen — nicht die ganze Website auf einmal. Für jede halten wir fest, welche Aussage sie eigentlich machen soll und an welcher Stelle sie das bisher nicht tut.
Die Texte schreiben wir, die Fakten kommen von Ihnen. Wir formulieren die Passagen und legen sie Ihnen vor; die Zahlen, Fristen, Materialien und Abläufe, die darin vorkommen, holen wir vorher in einem Gespräch bei Ihnen ab und ändern sie danach nicht eigenmächtig. Veröffentlicht wird nichts, was Sie nicht gelesen und bestätigt haben — Sie haften am Ende für das, was auf Ihrer Website steht.
Parallel läuft die Beobachtung. Bei SEO gibt es eine Zahl, an der man sich festhalten kann, auch wenn sie wenig aussagt: die Position in der Trefferliste. Hier gibt es sie nicht — ein Assistent liefert keine Rangfolge, und dieselbe Frage kann bei zwei Menschen unterschiedlich beantwortet werden, je nach Formulierung, Zeitpunkt, Standort und Modellversion. Wir legen deshalb Fragen fest, wie Ihre Kundschaft sie tatsächlich stellen würde, und stellen sie wiederkehrend an ChatGPT, Perplexity und Copilot.
Das Protokoll bekommen Sie als Tabelle: Datum, Assistent, gestellte Frage, ob Ihr Betrieb genannt wurde, in welchem Zusammenhang und welche Quelle der Assistent angegeben hat — dazu eine kurze Einordnung, was sich gegenüber der letzten Runde verändert hat. Eine Nennung mehr oder weniger in einer Woche ist Rauschen, kein Ergebnis. Aussagekräftig ist der Verlauf, und die eigentliche Frage bleibt dieselbe wie bei jeder Marketingarbeit: Kommen Anfragen an, und stammen sie von Menschen, für die Sie arbeiten wollen.
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Was in diesem Feld niemand zusagen kann
Dieses Arbeitsgebiet ist wenige Jahre alt. Die Anbieter ändern laufend, welche Quellen sie heranziehen, wie sie gewichten und ob sie überhaupt Verweise anzeigen. Eine Antwort, die heute Ihren Betrieb nennt, kann ihn nächsten Monat weglassen, ohne dass sich an Ihrer Website etwas geändert hätte. Eine Nennung lässt sich nicht zusagen, weil sie vom künftigen Verhalten eines fremden Unternehmens abhängt. Wir sagen sie deshalb nicht zu.
Was wir beeinflussen können, ist die Voraussetzung: Eine Seite mit klaren, belegten Passagen bietet einem Assistenten überhaupt erst eine Stelle, die er übernehmen kann; eine Seite ohne solche Stellen liefert ihm nichts, worauf er sich stützen könnte, und wird eher übergangen. Ob er sie dann heranzieht, entscheidet er selbst.
Nach drei Monaten haben Sie genug in der Hand, um zu entscheiden, ob Sie weitermachen. Dann liegen mehrere Runden Protokoll vor, Sie sehen, ob und wie sich die Nennungen entwickelt haben, und Sie können das gegen das halten, was an Anfragen tatsächlich angekommen ist. Wenn beides nicht überzeugt, ist Aufhören die richtige Entscheidung, und wir sagen das auch.
Diese Änderungen wirken zudem in eine Richtung, die auch dem menschlichen Leser hilft: klare Behauptungen, echte Zahlen, benannte Quellen, weniger Füllmaterial. Deshalb ist die Arbeit auch dann nicht umsonst, wenn die Assistenten morgen anders auswählen.
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Wann sich das für Ihren Betrieb nicht lohnt
Es gibt Fälle, in denen wir davon abraten. Wenn Ihre Website technisch nicht sauber läuft, wenn es keine Seite gibt, die Ihre Leistung überhaupt beschreibt, oder wenn Ihr Auftragsbuch ohnehin voll ist, bringt diese Arbeit als Erstes nichts. Dann ist entweder die Grundlage dran oder gar nichts.
Auch die Art des Geschäfts spielt eine Rolle. Wer in einem sehr engen regionalen Markt arbeitet und seine Aufträge über Empfehlung und den Eintrag im Kartendienst bekommt, wird über Assistenten vorerst wenig zusätzliche Anfragen sehen. Sinnvoll ist das Thema vor allem dort, wo Menschen sich vor der Anfrage längere Zeit informieren und Fragen stellen, die eine erklärende Antwort verlangen.
Im Erstgespräch sortieren wir das. Wir sehen uns an, wie Ihre Website steht, woher Ihre Anfragen heute kommen und ob überhaupt jemand die Fragen stellt, um die es hier geht. Wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Sie zuerst etwas anderes brauchen, sagen wir das.
Fragen
Häufige Fragen
- Können Sie eine Nennung in ChatGPT zusagen?
- Nein. Welche Quellen ein Assistent heranzieht, entscheidet der jeweilige Anbieter, und diese Entscheidung ändert sich laufend. Wir können die Voraussetzungen dafür schaffen und die Nennungen beobachten — zusagen können wir sie nicht.
- Ist das etwas anderes als SEO oder gehört es dazu?
- Die technische Grundlage ist dieselbe: erreichbare, schnelle, sauber strukturierte Seiten. Unterschiedlich ist die Textform, weil Assistenten einzelne Passagen übernehmen statt ganze Seiten zu bewerten. Wir behandeln beides an derselben Seite und nicht als zwei getrennte Aufträge.
- Wie sehe ich, ob es wirkt?
- Nicht an einer Platzierung, die es hier nicht gibt. Wir fragen ChatGPT, Perplexity und Copilot wiederkehrend mit denselben Formulierungen ab und protokollieren in einer Tabelle, ob und in welchem Zusammenhang Ihr Betrieb vorkommt und welche Quelle genannt wird. Aussagekräftig ist der Verlauf über Wochen, nicht die einzelne Abfrage.
- Muss ich meine Website dafür neu schreiben lassen?
- In der Regel nicht. Meist geht es darum, vorhandene Seiten zu schärfen: Aussagen aussprechen, echte Zahlen aus dem Betrieb ergänzen, Quellen benennen und Füllmaterial streichen. Die Texte formulieren wir, die Angaben kommen aus Ihrem Betrieb. Wo eine Seite zum Thema ganz fehlt, kommt sie dazu.
- Was kostet das?
- Das hängt davon ab, wie Ihre Website heute steht — diese Arbeit setzt auf einer funktionierenden SEO-Grundlage auf. Die Einstiegsstufe SEO Launch beginnt bei 990 € im Monat inkl. USt., bei drei Monaten Mindestlaufzeit — also mindestens 2.970 € inkl. USt. Was darin enthalten ist und welche Stufen es darüber gibt, steht auf der Preisseite.
Dreißig Minuten, unverbindlich
Wir sehen uns Ihre Website und Ihre Zahlen an und sagen Ihnen, was zuerst etwas bringt. Möglicherweise ist das die Arbeit an der Zitierfähigkeit Ihrer Texte, möglicherweise die technische Grundlage darunter, möglicherweise etwas ganz anderes. Auch die Antwort, dass Sie uns dafür im Moment nicht brauchen, ist ein mögliches Ergebnis dieses Gesprächs.