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Eine Website, die Anfragen bringt

Eine Website ist für einen Betrieb kein Gestaltungsobjekt, sondern ein Werkzeug: Sie soll dafür sorgen, dass jemand mit einem Problem am Ende anruft oder schreibt. Wir bauen Seiten, die zuerst schnell laden, am Telefon bedienbar sind und einen erreichbaren Kontakt haben — und erst danach gestaltet werden. Was dabei entsteht, gehört Ihnen vollständig, mit Domain und allen Zugängen.

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Warum viele Betriebswebsites ins Leere laufen

Viele Websites von Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen sind sauber gemacht und trotzdem wirkungslos. Der Grund liegt selten in der Gestaltung, sondern im Aufbau: Die Seite beschreibt das Unternehmen. Sie beginnt mit der Firmengeschichte, nennt die Zahl der Mitarbeiter, zeigt ein Foto vom Betriebsgebäude und listet danach die Leistungen auf. Wer aber auf so eine Seite kommt, hat eine Frage im Kopf, und diese Frage lautet fast nie, seit wann es den Betrieb gibt.

Sie lautet: Machen Sie das, was ich brauche. Kommen Sie in meinen Ort. Wann haben Sie Zeit. Was kostet das ungefähr. Wie erreiche ich Sie jetzt. Eine Seite, die mit der Selbstdarstellung beginnt, beantwortet keine dieser Fragen weit oben — und die ersten Sekunden entscheiden oft darüber, ob überhaupt weitergelesen wird. Der Besucher geht zurück zum Suchergebnis und öffnet den nächsten Treffer.

Der Umbau, der hier hilft, ist unspektakulär und verlangt keine neue Gestaltung: Die Antworten wandern nach oben. Welche Leistung, welches Gebiet, welcher Weg zur Kontaktaufnahme. Alles, was über den Betrieb erzählt, bleibt erhalten und rückt eine Ebene tiefer. Vertrauen entsteht dadurch nicht weniger, es entsteht nur an der richtigen Stelle — nachdem der Besucher weiß, dass er hier überhaupt richtig ist.

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Was eine Seite können muss, bevor sie schön sein darf

Gestaltung ist wichtig, aber sie steht nicht an erster Stelle. Davor stehen drei Dinge, die sich messen lassen. Das erste ist die Ladezeit. Wir messen die Zeit bis zur ersten sichtbaren und bis zur bedienbaren Seite, am Gerät unter gedrosselter Verbindung, und legen Ihnen beide Werte vor und nach dem Umbau vor. Damit wird aus einem Eindruck eine Zahl, über die man streiten kann.

Das zweite ist die Bedienbarkeit am Telefon. Ein großer Teil der Besucher kommt über das Handy, oft unterwegs, oft mit einer Hand — wie groß genau, zeigt bei Ihrer Seite erst ein Blick in die Zahlen. Zu kleine Schrift, Menüs, die man treffen muss, Formulare mit zwölf Feldern und Tabellen, die seitlich aus dem Bild laufen, sind an dieser Stelle keine Schönheitsfehler, sondern Abbrüche. Wir prüfen jede Seite am Gerät und nicht nur in der verkleinerten Vorschau am großen Bildschirm.

Das dritte ist der erreichbare Kontakt. Die Telefonnummer als Verknüpfung, die den Anruf direkt startet. Ein kurzes Formular, dessen Absenden sichtbar bestätigt wird. Eine Adresse und Erreichbarkeitszeiten, die stimmen, und eine Angabe darüber, wie schnell jemand mit Antwort rechnen kann.

Erst wenn diese drei Punkte tragen, lohnt sich die Diskussion über Farben, Bilder und Schrift. Dann allerdings richtig: Bei zwei vergleichbaren Angeboten ist ein gepflegter Auftritt oft das, was den Ausschlag gibt. Schön ist kein Gegensatz zu funktional, es ist die Schicht darüber.

  • LadezeitGemessen am Gerät unter gedrosseltem Mobilfunk, nicht im Büro-WLAN; wir legen die Zeit bis zur ersten sichtbaren und bis zur bedienbaren Seite offen, vor und nach dem Umbau.
  • Bedienbarkeit am TelefonFließtext ab 16 Pixel, antippbare Flächen ab 44 Pixel Kantenlänge, kein seitliches Scrollen — geprüft an einem echten Telefon mittlerer Klasse.
  • Erreichbarer KontaktAnrufbare Nummer im ersten Bildschirm, Formular mit höchstens vier Pflichtfeldern und sichtbarer Bestätigung, dazu eine Angabe zur Antwortdauer.

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Die Seite muss Ihnen gehören

Beim Übergeben einer Website entscheidet sich, wem sie danach gehört. Achten Sie darauf, dass Domain und Zugänge auf Ihren Namen laufen und dass Inhalte in einer Form vorliegen, mit der ein anderer Dienstleister weiterarbeiten kann. Ob das bei Ihrer heutigen Seite so ist, sehen Sie an einem Punkt: Steht in der Whois-Abfrage Ihrer Domain Ihr Betrieb oder ein fremder Name.

Wir arbeiten grundsätzlich so: Die Domain wird auf Sie als Inhaber angemeldet. Sie bekommen alle Zugänge, auch die, die Sie voraussichtlich nie brauchen. Inhalte, Bilder und die Seite selbst liegen so vor, dass ein anderer Dienstleister damit weiterarbeiten kann, ohne etwas neu zu bauen. Wenn einzelne Dienste — etwa das Hosting — über uns laufen, benennen wir sie vorher und melden sie bei Beendigung auf Sie um.

Das ist keine Großzügigkeit, sondern die tragfähigere Grundlage für eine Zusammenarbeit. Wer bleibt, weil er nicht wechseln kann, ist kein zufriedener Kunde, sondern ein gebundener. Wir arbeiten lieber unter der Bedingung, dass Sie jederzeit gehen könnten.

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Website und SEO hängen zusammen — in dieser Reihenfolge

Eine Website und die Arbeit an ihrer Sichtbarkeit werden oft als zwei getrennte Projekte behandelt, die nacheinander vergeben werden. Technisch ist das eine Reihenfolge mit Folgen. Vieles, was für die spätere Auffindbarkeit zählt, entsteht in der Bauphase: die Frage, ob jede Leistung und jeder Ort eine eigene Seite bekommt oder alles auf einer Sammelseite steht, wie schnell die Seite ausgeliefert wird und ob ihre Inhalte für Suchmaschinen überhaupt lesbar sind.

Eine Seite, die aus einer einzigen langen Startseite besteht, lässt sich um Unterseiten erweitern — je nach System ist das aber ein Umbau, der dem Aufwand eines Neubaus nahekommt, ohne dessen Ergebnis zu erreichen. Genau deshalb kostet eine billig gebaute Website häufig zweimal, und zwar nicht wegen der Gestaltung, sondern wegen der Struktur darunter.

Deshalb legen wir Seitenaufteilung und Adressen schon im Bau so an, dass später jede Leistung und jeder Ort eine eigene Seite bekommen kann, ohne dass bestehende Adressen umziehen müssen. Was die Arbeit an der Sichtbarkeit danach umfasst und wo ihre Grenzen liegen, beschreiben wir auf unserer Seite zur SEO-Agentur.

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Wann sich eine neue Website nicht lohnt

Nicht jeder Betrieb, der über eine neue Website nachdenkt, braucht eine. Wenn die vorhandene Seite schnell lädt, am Telefon funktioniert und einen erreichbaren Kontakt hat, liegt das Problem meistens woanders: bei den Inhalten, bei der Auffindbarkeit oder daran, dass Anfragen zwar eingehen, aber niemand sie zeitnah beantwortet. In diesen Fällen ist ein Neubau die teuerste Art, nichts zu verändern.

Es gibt auch den Fall, dass eine ältere Seite mit überschaubarem Aufwand tragfähig wird. Ladezeit verbessern, Kontaktweg nach oben holen, Struktur bereinigen — das ist oft ein Bruchteil eines Neubaus und bringt den größeren Teil des Effekts. Wir sagen Ihnen das, wenn wir es so sehen, auch wenn dabei der kleinere Auftrag herauskommt.

Ein Neubau ist dann sinnvoll, wenn die Grundlage nicht trägt: wenn die Seite am Telefon nicht bedienbar ist, wenn sie nicht in Ihrer Hand liegt, wenn sie sich technisch nicht erweitern lässt oder wenn sich das Angebot des Betriebs so verändert hat, dass die alte Struktur es nicht mehr abbildet.

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Wie wir vorgehen

Am Anfang steht kein Entwurf, sondern eine Bestandsaufnahme. Wir sehen uns die bestehende Seite an, messen Ladezeit und Verhalten am Telefon, prüfen die Kontaktwege und klären, welche Leistungen der Betrieb tatsächlich verkaufen will — was nicht immer dasselbe ist wie das, was auf der Seite steht. Daraus ergibt sich der Umfang, und daraus ergibt sich der Preis.

Danach steht die Struktur: welche Seiten es gibt, was auf jeder davon beantwortet wird, wohin der Kontaktweg führt. Erst dann folgen Gestaltung und Umsetzung. Am Ende steht die Übergabe mit allen Zugängen und einer kurzen Einweisung, wie Sie Texte, Bilder und Zeiten selbst ändern.

Feste Listenpreise nennen wir für Websites nicht, weil der Aufwand zwischen einer Seite mit fünf und einer mit fünfzig Unterseiten weit auseinanderliegt. Wie unsere laufenden Pakete aufgebaut sind und ab welchen Beträgen sie beginnen, steht auf der Preisseite — die laufende SEO-Betreuung etwa ab 990 € im Monat (inkl. USt.) bei drei Monaten Mindestlaufzeit. Verbindlich wird eine Zahl für Ihre Website erst, wenn wir sie gesehen haben.

Fragen

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis eine neue Website online ist?
Bei fünf bis zehn Seiten planen wir vier bis sechs Wochen ab dem Tag ein, an dem Texte und Fotos vollständig vorliegen. Fehlen sie, verschiebt sich alles um genau diese Wartezeit — daran scheitert der Zeitplan öfter als an der Technik. Den verbindlichen Zeitraum nennen wir, wenn der Umfang feststeht.
Brauche ich neue Fotos?
Nicht zwingend, aber es ist der Punkt mit dem größten Unterschied. Eigene Bilder von echten Arbeiten wirken bei Handwerksbetrieben glaubwürdiger als gekaufte Motive. Wenn keine brauchbaren Aufnahmen vorhanden sind, arbeiten wir zunächst mit dem, was da ist, und tauschen später aus.
Kann ich die Seite später selbst ändern?
Ja, das ist der Normalfall. Texte, Bilder, Zeiten und Kontaktdaten sollen Sie ohne uns anpassen können, und Sie bekommen dafür eine kurze Einweisung. Für größere Eingriffe in die Struktur sind wir da, aber Sie sind nicht darauf angewiesen.
Was passiert, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?
Dann nehmen Sie die Website mit. Domain, Zugänge und Inhalte laufen von Anfang an auf Sie. Falls das Hosting über uns läuft, wechselt es auf Ihren Vertrag — mehr ist nicht zu tun, und wir sagen Ihnen vorher, welche Dienste das betrifft.
Lohnt sich eine Website ohne SEO?
Ja, wenn Sie Besucher aus anderen Quellen haben — Empfehlungen, Fahrzeugbeschriftung, Branchenverzeichnisse, Anzeigen. Die Seite muss dann trotzdem tragen, weil auch diese Besucher sie sehr schnell beurteilen. Prüfen Sie deshalb Ladezeit und Kontaktweg auch dann, wenn Sie an der Auffindbarkeit gar nichts ändern wollen.

Schauen wir zuerst, ob Sie überhaupt eine neue Seite brauchen

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre bestehende Website trägt oder ob ein Neubau die richtige Entscheidung ist, sehen wir uns das gemeinsam an. Dreißig Minuten, unverbindlich: Wir messen die Ladezeit am Gerät unter gedrosselter Verbindung, sehen uns Aufbau und Kontaktwege an und sagen Ihnen, was zuerst etwas bringt — auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Ihre Seite gut genug ist und das Geld anderswo besser aufgehoben wäre.