Google Ads mit ehrlicher Rechnung
Google Ads und Demand-Gen-Kampagnen kosten Geld ab dem ersten Tag, und Sie sollten jederzeit sagen können, was Sie eine Anfrage gekostet hat. Wir richten Kampagnen und Konten so ein, dass diese Zahl sichtbar ist — und wir sagen Ihnen auch, wenn die Rechnung für Ihren Betrieb nicht aufgeht.
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Warum eine Abrechnung nach Budgetanteil falsche Anreize setzt
Ein verbreiteter Abrechnungsweg in der Google-Ads-Betreuung ist ein Prozentsatz vom ausgegebenen Werbebudget. Das klingt fair, weil die Agentur scheinbar mitwächst, wenn der Kunde wächst. Tatsächlich koppelt dieses Modell die Bezahlung an eine Zahl, die nichts über den Erfolg aussagt — nämlich daran, wie viel Sie ausgeben.
Denken Sie den Anreiz zu Ende. Wer am Budget verdient, muss zu einer Kürzung gegen das eigene Honorar raten. Das gelingt vielen, aber das Modell erschwert es. Dasselbe gilt für den Vorschlag, eine Kampagne abzuschalten, die zwar Klicks bringt, aber keine Anfragen. Niemand muss dafür böswillig sein; es reicht, dass die Rechnung in eine Richtung zieht.
Wir rechnen deshalb nicht nach Ihrem Werbebudget ab. Was Sie an Google zahlen, geht direkt von Ihrem Konto an Google, ohne Umweg über uns. Damit ist eine Budgetkürzung für uns finanziell neutral — und ein Rat dazu wird möglich. Falls Sie mit einem anderen Dienstleister sprechen, ist das eine gute Frage für das Erstgespräch: Wovon hängt Ihre Rechnung ab, wenn ich mein Budget halbiere.
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Die Zahl, die zählt, ist der Preis einer Anfrage
In Berichten stehen oft Klickpreis, Klickrate und Anzeigenposition. Das sind Zwischengrößen. Sie sagen etwas über die Anzeige aus, aber nichts darüber, ob sich das Konto für Sie rechnet. Ein niedriger Klickpreis ist wertlos, wenn die Klicks von Leuten kommen, die etwas ganz anderes suchen.
Die Zahl, an der wir ein Konto messen, ist der Preis einer Anfrage: Werbeausgaben geteilt durch die Anzahl der Anrufe und Formularsendungen, die daraus entstanden sind. Diese Zahl können Sie mit dem vergleichen, was Ihnen ein Auftrag wert ist. Wenn ein durchschnittlicher Auftrag bei Ihnen 400 Euro Deckungsbeitrag bringt und aus vier Anfragen ein Auftrag wird, dürfen vier Anfragen zusammen weniger als 400 Euro kosten. Alles darüber ist Zuzahlung.
Damit diese Rechnung überhaupt möglich ist, muss vor dem ersten Euro Werbebudget die Messung stehen: Anrufe von der Website, Formulare, idealerweise eine grobe Rückmeldung von Ihnen, welche Anfragen zu Aufträgen wurden. Ohne diese Rückkopplung optimiert jede Kampagne auf Klicks — und billige Klicks sind leicht zu bekommen, wenn niemand fragt, was sie einbringen.
Was wir dabei nicht versprechen: eine bestimmte Höhe dieser Zahl im Voraus. Der Preis einer Anfrage hängt von Ihrem Wettbewerbsumfeld, Ihrer Region und Ihrer Website ab. Wir können ihn schätzen, messen und daran arbeiten — vorhersagen können wir ihn nicht, und wer es tut, rät.
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Das Konto gehört Ihnen — auch wenn Sie uns kündigen
Ein Google-Ads-Konto sammelt Daten an: welche Suchbegriffe zu Anfragen geführt haben, welche nur Geld gekostet haben, welche Anzeigen funktionieren. Dieses Wissen ist nach einem Jahr mehr wert als das, was in einem Monat an Budget durchläuft. Gehört das Konto der Agentur, hängt der Wechsel von deren Mitwirkung ab — eine Übertragung ist technisch möglich, aber Sie sind darauf angewiesen, dass sie stattfindet.
Deshalb legen wir das Konto auf Ihren Namen an, mit Ihrer Zahlungsmethode, und lassen uns lediglich als Verwalter hinzufügen. Dasselbe gilt für Google Analytics, die Search Console und den Tag Manager. Beim Ende der Zusammenarbeit entziehen Sie uns den Zugriff, und alles bleibt, wo es ist. Es gibt keine Übergabe, die schiefgehen kann, weil es nichts zu übergeben gibt.
Für uns ist das unbequemer als der übliche Weg über ein Sammelkonto, und es nimmt uns ein Druckmittel. Genau darum halten wir es für richtig: Sie sollen bleiben, weil die Zahlen stimmen, und nicht, weil ein Wechsel mühsam wäre.
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Wann Google Ads sich lohnt — und wann die Rechnung nicht aufgeht
Google Ads lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: Es gibt genug Menschen, die nach Ihrer Leistung suchen; ein gewonnener Auftrag trägt genug Marge; und Sie können mit dem Zulauf umgehen. Fehlt eines davon, ist Werbung nicht die Lösung, sondern eine teure Verzögerung.
Ein Beispiel, bei dem wir abraten. Nehmen Sie einen Ein-Mann-Betrieb, der Rohrreinigung im Notdienst anbietet. Das ist ein Begriff, um den bundesweite Vermittlerportale mit sehr großen Budgets bieten; in solchen Umfeldern sind Klickpreise im zweistelligen Eurobereich keine Seltenheit. Wenn ein Klick zehn Euro kostet und jeder zwanzigste Klick zu einem Anruf führt, kostet eine Anfrage zweihundert Euro — und ein Teil dieser Anrufe wird ein Preisvergleich sein, kein Auftrag. Für einen Betrieb, der pro Einsatz rund 150 Euro abrechnet, geht das nicht auf. Prüfen lässt sich das vorab: Die Planungswerkzeuge von Google liefern in der Regel Schätzwerte für Klickpreise in Ihrer Region — Schätzungen, keine Zusagen.
Rechnen Sie den Gegenfall mit denselben Schritten durch. Ein Betrieb für Badsanierung, durchschnittlicher Auftrag 12.000 Euro, davon vielleicht 2.500 Euro Deckungsbeitrag. Der Suchbegriff zeigt Planungsabsicht statt Notlage, der Klickpreis liegt in solchen Umfeldern eher bei zwei bis drei Euro. Führt jeder dreißigste Klick zu einer Anfrage, kostet eine Anfrage rund 75 Euro; wird aus jeder fünften Anfrage ein Auftrag, stehen etwa 375 Euro Werbekosten gegen 2.500 Euro Deckungsbeitrag. Das ist die Konstellation, in der sich Ads schnell rechnet — und es sind Ihre eigenen Zahlen, die entscheiden, welcher der beiden Rechenwege Ihrem Betrieb ähnlicher sieht.
Es gibt einen dritten Fall: Suchvolumen und Marge stimmen, aber die Website macht aus Besuchern keine Anfragen. Dann bringt mehr Werbebudget nur mehr Besucher, die wieder gehen. In dieser Lage sind ein paar Tage Arbeit an der Seite die günstigere Maßnahme, und wir sagen das lieber vorher als nach drei Monaten Kampagne.
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Ads und SEO sind zwei verschiedene Zeitachsen
Google Ads wirkt kurzfristig und hört sofort auf. Anzeigen können wenige Tage nach der Einrichtung starten, sobald Google sie freigegeben hat, und nach dem Abschalten endet die Auslieferung sofort. Das ist keine Schwäche, sondern die Eigenschaft eines Mietverhältnisses: Sie kaufen Aufmerksamkeit für die Dauer der Zahlung.
SEO verhält sich umgekehrt. Es braucht Monate, bis sich etwas bewegt, dafür bleibt der Effekt eine Weile bestehen, wenn Sie aufhören. Auch das ist keine Überlegenheit, sondern eine andere Kostenstruktur: Sie zahlen vorne und ernten später, mit dem entsprechenden Risiko.
Sinnvoll ist die Kombination meist so: Ads deckt die Zeit ab, in der SEO noch nichts liefert, und dient nebenbei als Messgerät. In den Suchanfrageberichten sehen Sie einen Teil der tatsächlichen Formulierungen — Google zeigt nur Begriffe ab einer gewissen Häufigkeit, gerade bei kleinen Budgets bleibt ein Rest unsichtbar. Was dort steht, ist dafür belegt, weil echtes Geld und echte Anfragen dahinterstehen. Diese Daten ergänzen deshalb die Schätzwerte der Keyword-Werkzeuge um eine belastbarere Grundlage für die Themenauswahl.
Wenn Ihr Budget nur für eines reicht, hängt die Antwort von Ihrer Lage ab. Wer nächsten Monat Aufträge braucht, fängt mit Ads an. Wer über zwölf Monate hinweg unabhängiger von Werbeausgaben werden will, fängt mit SEO an. Beides gleichzeitig halbherzig zu betreiben, ist meist die schlechteste der drei Möglichkeiten.
- Google AdsWirkt kurzfristig, endet mit der letzten Zahlung, Kosten je Anfrage direkt messbar, gut für Auslastungslücken und zum Testen von Suchbegriffen.
- SEOWirkt in Monaten, wirkt nach dem Ende noch eine Weile nach, schwerer zuzurechnen, gut für den Aufbau einer Grundlast an Anfragen.
- ZusammenAds finanziert die Wartezeit und liefert Daten, nach denen sich die SEO-Themen auswählen lassen.
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Wie wir vorgehen
Am Anfang steht keine Kampagne, sondern eine Rechnung. Was ist ein Auftrag bei Ihnen wert, wie viele Anfragen brauchen Sie für einen Auftrag, und was darf eine Anfrage danach kosten. Erst wenn diese Zahlen stehen, prüfen wir das Suchvolumen und die zu erwartenden Klickpreise in Ihrer Region — und daraus ergibt sich, ob wir überhaupt starten.
Danach richten wir die Messung ein: Anrufe, Formulare, Ziele in Analytics, sauber getrennt von Zufallsklicks. Es folgt ein kleines, eng gefasstes Konto mit wenigen Kampagnen statt einer breiten Streuung, weil man an wenigen Stellen schneller erkennt, was funktioniert. Der laufende Teil besteht vor allem aus Ausschließen: Suchanfragen, die kein Geschäft sind, kosten sonst dauerhaft mit.
Bei Demand Gen übernehmen wir die Erstellung und das laufende Monitoring der Kampagnen. Dazu gehören Zielgruppen, Anzeigenvarianten und die Ausspielung über Googles visuelle Flächen. Wir prüfen regelmäßig Kosten, Anfragen und die Qualität der gewonnenen Kontakte und passen die Kampagne anhand dieser Ergebnisse an — nicht allein anhand von Klicks oder Reichweite.
Berichten heißt bei uns, drei Zahlen zu zeigen: Ausgaben, Anfragen, Kosten je Anfrage — mit dem Vergleich zum Vormonat und einem Satz dazu, was wir als Nächstes ändern. Wenn eine Kampagne über mehrere Monate keine tragfähige Rechnung ergibt, schlagen wir vor, sie abzuschalten. Auch das ist ein Ergebnis, nur ein unbequemes.
Fragen
Häufige Fragen
- Was kostet die Betreuung, und was davon geht an Google
- Unser Honorar und Ihr Werbebudget sind zwei getrennte Rechnungen: Was Sie an Google zahlen, buchen Sie selbst und direkt von Ihrem Konto ab, es läuft nicht über uns. Eine Einordnung der Stufen finden Sie auf der Preisseite; alle Beträge dort verstehen sich inklusive Umsatzsteuer. Die Zahl für Ihren Fall und die Konditionen nennen wir nach dem Erstgespräch, bevor Sie sich entscheiden.
- Ab wann sind die Zahlen belastbar
- Ein einzelner guter oder schlechter Tag sagt nichts. Wir halten den Preis je Anfrage erst dann für eine Entscheidungsgrundlage, wenn ungefähr dreißig gemessene Anfragen zusammengekommen sind — vorher sind alle Werte Momentaufnahmen. Wie lange das dauert, hängt vom Budget ab; reicht es dafür in absehbarer Zeit nicht, sagen wir das vor dem Start.
- Wer schreibt die Anzeigentexte, und sehe ich die laufenden Zahlen
- Die Anzeigentexte schreiben wir und legen sie Ihnen vor, bevor sie laufen — Preisangaben, Garantien und Fachbegriffe aus Ihrem Gewerk müssen von Ihnen bestätigt sein. Die Zahlen sehen Sie jederzeit selbst, weil das Konto auf Ihren Namen läuft und Sie Administrator sind. Der Monatsbericht ist die Einordnung, nicht Ihr einziger Zugang.
- Muss ich mich langfristig binden
- Für Google Ads sehen wir keine Mindestlaufzeit vor; die Kündigungsfrist steht im Angebot, bevor Sie unterschreiben. Das Konto läuft ohnehin auf Ihren Namen, Sie können die Ausgaben also jederzeit selbst stoppen. Bei SEO ist das anders: dort gilt eine Mindestlaufzeit von drei Monaten, weil vorher noch keine belastbare Aussage über Anfragen möglich ist.
- Übernehmen Sie ein bestehendes Konto
- Ja. Wir sehen uns zuerst drei Stellen an, an denen Geld ohne Gegenwert abfließen kann: Suchanfragen ohne Kaufabsicht, die nicht ausgeschlossen sind, eine Messung, die Anrufe nicht erfasst, und Kampagnen, deren Anfragen nie einer Rechnung zugeordnet wurden. Ob und wie viel sich dadurch am Preis je Anfrage ändert, sagen wir erst, wenn wir das Konto gesehen haben. Wenn ein Konto bereits sauber läuft, hören Sie das ebenfalls.
Ein Gespräch, bevor Geld fließt
Dreißig Minuten, unverbindlich. Wir sehen uns Ihre Website, Ihre bisherigen Zahlen und die Suchbegriffe in Ihrer Region an und rechnen mit Ihnen durch, was eine Anfrage bei Ihnen ungefähr kosten dürfte und ob sich das für Sie trägt. Wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Google Ads in Ihrem Fall zu teuer ist oder zuerst die Website an die Reihe müsste, hören Sie das von uns — lieber vor der ersten Rechnung als danach.