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Branchen, in denen wir arbeiten

Diese Seite beschreibt vier Märkte, auf die wir unsere Arbeit ausrichten: Handwerksbetriebe, Küchenmonteure, Onlineshops und B2B-Anbieter. Sie unterscheiden sich darin, wonach Menschen suchen, wie lange sie überlegen und wer am Ende entscheidet. Hier steht, worin diese Unterschiede bestehen und was trotzdem in allen vier Fällen gleich bleibt.

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Womit wir bei jedem Betrieb anfangen

Wir fragen bei jedem Betrieb zuerst nach dem Ablauf eines typischen Auftrags: Wer sucht, wie lange wird überlegt, wer gibt das Geld frei, und was passiert zwischen der ersten Anfrage und der Rechnung. Erst danach reden wir über Suchbegriffe. Wer das umdreht, optimiert auf Wörter, die zwar Suchvolumen haben, aber niemanden bringen, der kaufen will.

Der Unterschied zwischen den Branchen liegt selten in der Technik. Ladezeit, saubere Struktur und lesbare Seiten braucht jede Website. Er liegt in der Frage, welche Suchanfragen für einen Betrieb überhaupt Geld wert sind. Bei einem Rohrbruch entscheidet jemand in fünf Minuten und ruft an; bei einer Küchenmontage für einige tausend Euro vergehen Wochen, in denen dieselbe Person mehrfach zurückkommt und Angebote vergleicht. Dieselbe Maßnahme kann im einen Fall der wichtigste Hebel sein und im anderen wirkungslos.

Deshalb sind die folgenden vier Abschnitte keine Leistungspakete, sondern Beschreibungen von Kaufverhalten. Wir schreiben dazu, wo wir den Engpass in der Regel zuerst vermuten — auch dann, wenn er nicht bei der Sichtbarkeit liegt und uns damit Arbeit entgeht.

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Handwerk: schnelle Entscheidung, enger Radius

Im Handwerk ist die Suche meist konkret und örtlich begrenzt. Jemand hat ein Problem, sucht in seiner Stadt oder seinem Stadtteil und wählt aus den ersten Treffern denjenigen, der erreichbar wirkt. Der Radius ist klein, und derjenige, der sucht, ist derselbe, der bezahlt. Das verschiebt das Gewicht der Arbeit weg von aufwendigen Inhalten.

Ein gepflegter Google-Unternehmenseintrag, echte Bewertungen, eine Telefonnummer, die man ohne Suchen findet, und Seiten, die tatsächlich nach der jeweiligen Leistung benannt sind — das sind hier die Grundlagen. Der häufigste Engpass ist außerdem nicht die Sichtbarkeit, sondern die Erreichbarkeit: Anfragen kommen an und bleiben zwei Tage liegen.

Wenn das so ist, sagen wir es vor dem Angebot und nicht danach. Ein fester Rückrufblock am Vormittag und eine Zweitnummer für den Fall, dass der Chef auf der Baustelle steht, kosten nichts und wirken in der Regel schneller als zusätzlicher Verkehr auf der Website. Erst wenn die vorhandenen Anfragen zuverlässig beantwortet werden, lohnt es sich, mehr davon zu erzeugen.

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Küchenmontage: hoher Betrag, lange Überlegung

Küchenmontage sieht von außen aus wie Handwerk, verhält sich aber anders. Es geht um einen Auftrag im vierstelligen Bereich, oft um einen Termin in mehreren Wochen, und es entscheiden meistens zwei Personen gemeinsam. Wer hier sucht, vergleicht — und kommt mehrfach zurück, bevor er schreibt.

Deshalb zählen Dinge, die im schnellen Handwerksgeschäft nebensächlich sind: Fotos abgeschlossener Arbeiten, eine nachvollziehbare Beschreibung des Ablaufs vom Aufmaß bis zur Abnahme, klare Angaben dazu, was im Preis enthalten ist und was nicht — Anfahrt, Entsorgung der alten Küche, Anschluss von Wasser und Strom. Der Text muss die Fragen beantworten, die sonst am Telefon gestellt werden.

Vor dem ersten Auftrag klären wir, wie viele Montagen pro Woche überhaupt möglich sind. Mehr Anfragen zu erzeugen, als ein Betrieb annehmen kann, ist kein Erfolg, sondern ein Terminproblem — und es kostet Bewertungen, weil abgesagte Interessenten selten wohlwollend schreiben.

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Onlineshops: viele Seiten, wenige Sätze

Im Onlineshop verschiebt sich fast alles ins Technische und ins Strukturelle. Ein Shop hat hunderte oder tausende Seiten, von denen sich die meisten stark ähneln. Die Fragen lauten dann: Welche Kategorie- und Filterseiten dürfen überhaupt in den Index, wie werden Varianten behandelt, was passiert mit ausgelaufenen Artikeln, wie schnell lädt eine Seite auf einem durchschnittlichen Mobiltelefon.

Der Kaufabschluss geschieht in Sekunden, aber er hängt an Details, die mit Sichtbarkeit nichts zu tun haben: Versandkosten, die erst im letzten Schritt auftauchen, ein Bestellvorgang mit Kontozwang, fehlende Angaben zur Rücksendung. Deshalb sehen wir uns zuerst den vorhandenen Verkehr an und rechnen aus, wie viele Besucher heute zu einer Bestellung führen.

Wenn tausend Besucher im Monat kommen und zwei bestellen, ändert sich wenig, wenn daraus zehntausend Besucher werden — die gleiche Quote gilt dann für alle. In diesem Fall ist die Reihenfolge eine andere: erst der Bestellvorgang, dann die Sichtbarkeit. Das sagen wir auch, wenn der Auftrag ursprünglich anders gedacht war.

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B2B: mehrere Entscheider, langer Weg

Im B2B sucht selten derjenige, der unterschreibt. Es recherchiert eine Fachkraft, es prüft eine zweite Person, und die Freigabe erteilt eine dritte. Zwischen dem ersten Besuch und dem Auftrag liegen Monate, in denen niemand ein Formular ausfüllt. Die Suchbegriffe sind spezifisch, das Volumen ist klein, und eine einzelne Suchanfrage kann trotzdem einen erheblichen Auftrag bedeuten.

Das verändert, was gemessen werden kann. Ein Ranking sagt hier fast nichts, und selbst die Zahl der Anfragen ist ein schwaches Signal, wenn zwei Anfragen im Quartal normal sind. Wir schauen deshalb auf andere Größen: welche Seiten vor einer Anfrage besucht wurden, wie oft ein Datenblatt heruntergeladen wird und ob Ihr Vertrieb erkennt, dass ein Anrufer die Website vorher gelesen hat.

Nützlich sind Inhalte, die einer Fachkraft bei der internen Begründung helfen — technische Angaben, Abgrenzungen zu benachbarten Lösungen, ein Preisrahmen statt eines Preisgeheimnisses und eine ehrliche Aussage darüber, für wen ein Angebot nicht gedacht ist. Wer im B2B nach drei Monaten eine Bilanz zieht, zieht sie zu früh; welchen Zeitraum wir für angemessen halten, legen wir vor dem Start schriftlich fest.

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Was in allen vier Fällen gleich bleibt

Unterschiedlich sind die Schwerpunkte, nicht die Grundlagen. In jeder Branche prüfen wir zuerst dasselbe: ob die wichtigsten Seiten überhaupt im Index stehen, ob die Telefonnummer auf dem Handy mit einem Fingertipp wählbar ist, ob ein abgeschicktes Formular in einem Postfach landet, das jemand täglich liest, und ob jede Leistung eine eigene Seite mit einem verständlichen Namen hat. Diese Liste ist kurz und selten spektakulär, erklärt aber einen großen Teil der Fälle, in denen eine Website wenig bringt.

Gleich bleibt auch, wie wir messen. Wir schauen auf Anfragen, Anrufe und Aufträge, nicht auf Platzierungen — Platzierungen sind kein Ergebnis, sondern ein Zwischenschritt. Dazu gehört, vor dem Start festzuhalten, wie die Zahlen heute aussehen, sonst lässt sich später nichts vergleichen.

Und gleich bleibt, dass wir den Aufwand offen benennen. Wenn ein Betrieb ohnehin ausgelastet ist, wenn die Marge einen Auftrag aus dem Netz nicht trägt oder wenn zwei Telefonate am Tag das eigentliche Problem lösen, dann rechnet sich unsere Arbeit nicht, und wir sagen das im Erstgespräch. Wenn Ihre Branche hier nicht auftaucht, heißt das übrigens nicht nein: Wir prüfen dann, ob das Muster Ihres Geschäfts einem der vier ähnelt.

Fragen

Häufige Fragen

Arbeiten Sie nur für diese vier Branchen?
Nein, aber wir übernehmen einen Auftrag nur, wenn wir das Kaufverhalten in Ihrem Markt einschätzen können. Ähnelt ein Geschäftsmodell einem der beschriebenen Muster, lässt sich dasselbe Vorgehen anwenden. Ist das nicht der Fall, sagen wir es im Erstgespräch, statt es unterwegs zu lernen und Ihnen die Lernzeit in Rechnung zu stellen.
Was kostet die Zusammenarbeit?
SEO Launch beginnt bei 990 € im Monat inklusive Umsatzsteuer, bei drei Monaten Mindestlaufzeit; darüber gibt es weitere Stufen. Welche Stufe passt, hängt von der Größe der Website und vom Wettbewerb in Ihrer Branche ab. Die Einzelheiten stehen auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, bis etwas passiert?
Wie lange es dauert, hängt von der Branche und vom Wettbewerb ab und lässt sich vorab nicht zusagen. Bei örtlichen Handwerksleistungen ist der Zeitraum in der Regel kürzer als im B2B mit langen Entscheidungswegen, wo ein halbes Jahr vergehen kann, bevor sich etwas beurteilen lässt. Welchen Zeitraum wir für Ihren Fall für realistisch halten, sagen wir vor dem Start.
Können Sie eine bestimmte Platzierung erreichen?
Nein. Welche Seite auf welchem Platz erscheint, entscheidet Google, nicht die Agentur — eine Zusage dazu könnten wir nicht einhalten. Beeinflussen können wir, wie gut Ihre Website technisch aufgestellt ist und wie genau sie die Fragen Ihrer Kunden beantwortet. Beurteilen sollten Sie uns an Anfragen und Aufträgen.
Was sollten wir zum ersten Gespräch mitbringen?
Zwei Zahlen genügen für den Anfang: wie viele Anfragen Sie im Monat bekommen und wie viele davon zu Aufträgen werden. Hilfreich sind außerdem ein Zugang zu Ihrer Statistik, falls vorhanden, und eine Einschätzung, wie viel zusätzliche Arbeit Sie überhaupt annehmen könnten.

Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an

Dreißig Minuten, unverbindlich. Wir sehen uns Ihre Website und Ihre Zahlen an und sagen Ihnen, was in Ihrer Branche zuerst etwas bringt — auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Sie uns dafür nicht brauchen. Bringen Sie mit, wie viele Anfragen Sie im Monat bekommen und wie viele davon zu Aufträgen werden. Mit diesen zwei Zahlen wird das Gespräch deutlich konkreter.